Die Wolpertinger Geschichte

Diese scheue und urtümliche Wesen schleicht nachts in den Bayerischen und Schwäbischen Wäldern umher. Man kann es nur selten zu Gesicht bekommen, aber jeder kennt ihn – den WOLPERTINGER, kurz Wolpi genannt.

Ursprung:

Der Wolpertinger wurde einst vor langer Zeit durch eine große Liebe zwischen einem Hasen und einem Rehbock geschaffen. Im Laufe der Zeit bekam er Teile von anderen Tieren wie Enten, Marder, Eichhörnchen etc.

Im frühen 18. Jahrhundert wurde der Wolpertinger in Süddeutschland zuerst im Schwarzwald und später auch im Bayerischen Wald gesichtet. Der genaue Ursprung liegt in der bayerisch/schwäbischen Region, in der auch die Kaiser Brauerei Geislingen liegt, einem kleinen Ort, genannt Wolterdingen. Da es ein sehr scheues und seltenes Tier ist, haben Handwerker es zu Schnapsgläsern geformt.

Nahrung

Als Raubtier frißt der Wolpertinger kleinere Tiere, aber auch Kräuter und Wurzeln und Getreide. Er ist ein maskulines Tier, aber absolut ungefährlich.

Jagd auf den Wolpertinger

Wolpertinger können ausschließlich von jungen, gutaussehenden Frauen gesichtet werden, wenn diese sich in der Abenddämmerung bei Vollmond der Begleitung eines rechten, zünftigen Mannsbildes anvertrauen, das die richtigen Stellen an abgelegenen Waldrändern kennt.“ Eine andere Regel besagt, dass man ihn nur fangen kann, wenn man ihm Salz auf den Schwanz streut. Ebenfalls geläufig sei die Methode, bei Vollmond mit einer Kerze, einem Sack, einem Stock und einem Spaten loszuziehen. Der Sack wird durch den Stock offen gehalten und die Kerze wird vor die Öffnung des Sackes gestellt. Wird der Wolpertinger durch das Kerzenlicht angelockt, kann man ihn mit Hilfe des Spatens in den Sack treiben.

Verbindung zu den Wolpertinger Bieren

Es wird berichtet, daß nach einer geheimen Rezeptur besonders fein gebraute Bayerische Bierspezialitäten in dieser Region zusätzlich dazu beitragen, den Wolpertinger anzulocken. Die Wolpertinger Biere, welchen nachgesagt wird, daß sie bei der Wolpertinger Jagd hilfreich sein sollen, sind genau nach diesem alten Rezept gebraut, mindestens überliefert seit 1878.